Unsere Geschichte

Wie alles begann

Sara & Jona

Es ist der 5. September 2017 in Lissabon. Sara und Jona stehen am Anfang ihres Erasmus-Abenteuers, beide fest davon überzeugt, hauptsächlich zum Studieren dort zu sein. Zumindest laut offizieller Version. Im Trubel des Bairro Alto, zwischen hunderten Studenten und Touristen, treffen sich ihre Blicke.

Der Abend zieht sich durch die Gassen Lissabons, vom Bairro Alto bis zum Cais do Sodré. Begleitet von Gelächter und Musik landen Sara und Jona schließlich in einer Bar. Dort fangen sie an zu tanzen, talentiert ist keiner von beiden, aber der Einsatz stimmt. Und so soll es bleiben.

Mit ein bisschen italienischer Unbeschwertheit und deutscher Pragmatik meistern sie Erasmus, große Distanzen und sogar eine Pandemie. Heute leben sie mit ihrem kleinen Zoo in Hamburg und schreiben ihre Geschichte weiter, zwischen Brettspielen, Franzbrötchen und der ewigen Diskussion, welchen Film sie schauen sollen. Auch wenn Sara sowieso immer einschläft.

05.09.2017

War es Liebe auf den ersten Blick?

Sagen wir mal so: Der erste Eindruck war nicht gerade der beste. Sara fand Jona ein bisschen seltsam … was auch an ein paar Super Bock zu viel gelegen haben mag. Jona hingegen erinnert sich kaum noch an diesen Abend, ist ja auch echt lang her. Eines ist ihm jedoch im Gedächtnis geblieben: dass er mit einem wunderschönen italienischen Mädchen getanzt hat.

2018–2019

Zwischen Deutschland & Italien

Zum Glück waren Flüge damals noch günstiger als (deutsche) Züge, und Sara und Jona hatten jede Menge freie Zeit. Sie haben unzählige Kilometer zurückgelegt, aber für die vielen Wochenendtrips, Abenteuer und vor allem die Zweisamkeit hat es sich gelohnt. Jona war fast drei Monate in Italien und kennt sich dort seitdem besser aus als in Deutschland.

11.2019

Sara vs. Deutschland: Wer wird gewinnen?

Die wahre Herausforderung war nicht die Sprache, sondern die deutsche Bürokratie. Zum Glück hat Sara mit etwas Geduld (und Jonas Hilfe) überlebt.

08.2020

Willkommen Nina!

Mitten in der Corona-Pandemie hat sich die Familie um Menina erweitert, Nina, wie sie von ihren Freunden genannt wird. Sie wurde in Italien adoptiert und hat seitdem so viel Energie und Zuneigung in unser Leben gebracht: ein (Alp-)Traum wurde wahr. Sie ist lebhaft, manchmal ein bisschen laut, aber unglaublich lieb. Übrigens: „Menina“ bedeutet auf Portugiesisch „Mädchen“.

05.2021

Malou kommt dazu!

Malou, die süßeste Katze dieser Welt, gesellt sich zur Familie. Eigentlich sollte sie nur wenige Tage bleiben, aber bereits nach wenigen Stunden wollte Jona sie nicht mehr hergeben. So wurden aus Tagen Wochen und aus Wochen Monate…

2024

Der Zoo wächst - guck' mal da!

Dieses Mal wurde Jona das Tier einfach vorgesetzt. Das ist Lorchen, ein 46-jähriger Papagei, der nicht fliegen kann. Er spricht Deutsch und sein Lieblingssatz lautet „guck mal da“, den er jedes Mal sagt, wenn Essen in der Nähe ist. Er liebt Sara über alles und hasst Jona aus tiefstem Herzen. Zu Hause wird er liebevoll „grumpy Opa“ genannt.

2024

Aperol & Spritz

Wie schafft Sara das nur, Jona so viele Tiere aufzuschwatzen? Aperol und Spritz, unsere beiden Landschildkröten. Sie leben im Garten und verkörpern perfekt die italienische Philosophie, es ruhig angehen zu lassen: einen Gang zurückschalten, die Sonne genießen (wenn sie in Hamburg mal scheint) und, wenn möglich, einen Spritz trinken.

2025

Sesshaft auch im Süden

Sara und Jona haben ihre erste Wohnung gekauft, nun wohnen dort aber eher Fremde als sie selbst. Schau doch auch gerne mal in der Tana del Poeta vorbei.

2025

Sie hat „Sì“ gesagt!

Jona wachte früh auf und war nervös, denn nur noch heute war gutes Wetter, und das brauchte er für den Antrag. Sara ahnte wie immer nichts. So schlug Jona vor, ans Meer zu fahren, aber Sara hatte keine Lust dazu. Mist! Und nun?

Schließlich entschieden sie sich für einen Spaziergang mit Nina durch den Naturpark Wittenberger Heide. Nach ein paar gewanderten Metern breitete Jona alles für ein Picknick aus. Dann fragte er Sara, auf Italienisch natürlich, ob sie ihn heiraten wolle. Sie sagte sofort „Sì“.

Sie hatte aber nicht mal Zeit, den Ring zu sehen, da stürmte ein Hund ohne Leine mit voller Geschwindigkeit auf die beiden zu. Nina schaltete in den Wachhund-Modus und versuchte, ihn zu verscheuchen, ohne Erfolg. Da kam die Besitzerin ganz außer Atem herbei, unterbrach alles, ohne zu merken, dass sie gerade Zeugin eines Heiratsantrags geworden war, und begann Smalltalk zu machen. Als sie wieder ging, verfiel Nina in die heftigsten „Zoomies“ ihres Lebens.

Sie kehrten nach Hause zurück und stellten fest, dass sie nicht einmal ein Foto gemacht hatten. Also saßen sie am Abend im Pyjama auf dem Sofa und holten dies nach.

To be continued…